Als Bruce Chatwin berühmt wurde, fragte man Elizabeth, seine Frau, nach seinen typischsten häuslichen Verhaltensmustern. Sie antwortete, die ständige Abwesenheit sei wohl das Typischste an ihm. Weiterlesen
Wandern
Nächtliche Wanderung
„Ich bin ein Fußgänger, und weiter nichts“, schreibt Arthur Rimbaud in einem seiner Briefe.
Ich habe mich schon oft gefragt, ob dieser Satz nicht bestens zu Robert Walser passen würde, war er nicht ein Fußgänger ohnegleichen, einer, der sich aufs Wandern kapriziert hatte und in seinen Büchern oft auf Spaziergänge, Fußmärsche, auf das Gehen überhaupt zu sprechen kommt. Weiterlesen
Gary Snyder: Die alten Pfade oder der letzte Beatnik
An der Kleinverlagsmesse in Zürich kaufte ich mir ein paar Nummern von NARACHAN, eine Zeitschrift für Ethnopoesie, die Thomas Kaiser herausgab. „Narachan heißt Schlangenplatz, ein keltisches Wort“, stand im Editorial. Der Untertitel der Zeitschrift lautete: „Lieder, Notierungen, Texte.“
Darin gab es auch ein Interview, das Peter Barry Chowka 1977 mit Gary Snyder geführt hatte.
Die Intensität des Gesprächs nahm mich sofort für Snyder ein. Ich erhielt ein starkes Bild von diesem Dichter, Zen-Buddhisten, Wanderer und schamanischen Intellektuellen. Weiterlesen