„Aber ich wollte nicht nur weg.
Ich wollte auch wohin.
Ich wollte in die Welt.
Europa war mir kaum groß genug.
Der Äquator war meine Welt.
Ich war den Afrikanern verwandt, den Lappen, den Mizteken.
Lockstedt war nicht meine Welt.
Ich komme von weither.“
Diese Zeilen aus Hotel Garni (dem ersten Band von Die Geschichte der Empfindlichkeit) umreißen ein ganzes Leben, das Leben des Reisenden und Ethnopoeten Hubert Fichte. Er war „ein Entdeckungsfahrer ins Gebiet des Aberglaubens und der Geisterbeschwörung“ und bewegte sich auf der Grenzlinie zwischen magischer Realität und Tourismus. Er ging Mystifikationen und Riten nach, dabei hielt er sich nicht an die gängigen wissenschaftlichen Methoden, sondern entwickelte eigene Vorgehensweisen.
Die Geschichte der Empfindlichkeit ist ein auf 19 Bände angelegtes Riesenwerk, das wegen dem frühen Tod des Autors Fragment geblieben ist. Ein Sammelsurium aus Romanen, Essais, Rundfunkfeatures und Glossen. Darin verschränken sich Reisen und Schreiben zu parallelen Simultanitäten, Ablagerungen, Verflechtungen und Überschneidungen.
Der Leser findet sich bald in den Favelas von Rio do Janeiro oder Caracas, in den Candomblé-Tempeln in Salvador da Bahia, in einer psychiatrischen Anstalt in Dakar, am Königshof von Dahomey, am Hamburger Hauptbahnhof, im portugiesischen Fischerdorf Sesimbra, in den Schwarzenvierteln von New York. Die Lücken zwischen den fertig gestellten Bänden lassen erahnen, welche Reisestrecken da noch hätten zu Papier kommen sollen. Es sollte ein ‚Roman fleuve’ werden, der „die touristische Entwicklung in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts“ beschreibt.
In Fichtes frühen Romanen beschränkt sich der geographische Aktionsradius auf Hamburg und das bayerische Dorf, in dem die Mutter den Knaben ein Jahr lang untergebracht hatte, um ihn als Halbjude vor den Nazis zu schützen.
In Die Geschichte der Empfindlichkeit wird die Geographie auf die Kontinente Afrika und Amerika ausgeweitet, was dieses Romanprojekt deutlich von der provinziellen Enge der deutschsprachigen Literatur jener Zeit abhebt.
Die Geschichte der Empfindlichkeit ist auch die Geschichte eines ungleichen Paares, das Leben, Arbeit und Reisen gemeinsam bestreitet. Im Zimmer Acht eines Garni Hotels, an einem nicht näher definierten Ort, beginnt das Reiseabenteuer von Leonore Mau und Hubert Fichte alias Irma und Jäcki. Reisen, die Fichte und Mau einst gemeinsam gemacht haben, wurden zu Reisabenteuern von Irma und Jäcki.
Sie verbringen die Nacht zusammen, sie schlafen miteinander. Sie erzählen sich, und damit dem Leser, was zuvor geschah. Jäcki, unehelich geboren, Halbwaise, Halbjude, homosexuell, Kinderdarsteller am Hamburger Theater, Helfer beim Obdachlosenpfarrer Abbé Pierre in Paris, Landwirtschaftslehre in Holstein, Praktikum auf einem anthroposophischen Bauernhof für Schwererziehbare in Schweden, Schafhirte in der Provence.
Irma ist Fotografin und vornehmlich für Architekturzeitschriften tätig. Sie ist in Leipzig aufgewachsen, Kunstgewerbeschule, früh verheiratet, noch vor dem Krieg, die Bombardements von Leipzig, Einmarsch der Sowjets, Flucht nach Hamburg. Man erfährt, dass Jäcki zum ersten Mal mit einer Frau schläft und dass Irma Mutter von zwei Kindern ist und vom Alter her auch die von Jäcki sein könnte. Sie hat Ehemann und Kinder verlassen, um fortan mit Jäcki zusammenzuleben. Auf Reisen gewinnt ihre Beziehung an Dynamik und Tiefe.
In gemeinsamen Projekten werden Fotografie und Text miteinander kombiniert. Mit Reportagen für Konkret, Spiegel, Stern, Merian und Die Zeit und Beiträgen für den Rundfunk finanzieren sie sich die Reisen. Im Zusammenschluss von Wort und Bild entsteht eine Doppelbelichtung fremder Wirklichkeit. Der erste Höhepunkt ihrer Zusammenarbeit ist Xango, eine ethnologische Studie zu den afroamerikanischen Religionen in Bahia, Haiti und Trinidad, die 1976 erscheint. Neben Fichtes Textbuch erscheint ein reich bebilderter Fotoband von Leonore Mau.
Irma und Jäcki reisen nach Portugal und halten sich drei Monate lang in Sesimbra auf, einem Fischerdorf südlich von Lissabon, wo „eine sehr seltsame, sehr mörderische Auseinandersetzung zwischen dem Schriftsteller und der Fotografin“ beginnt. Im vierten Band, Eine Glückliche Liebe, erzählt Fichte zwanzig Jahre später von diesem konfliktreichen Lernprozess. In den knappen, visuellen Beschreibungen, die seine Bücher kennzeichnen, ist der tiefe Einfluss von Maus Fotografie auf sein Schaffen spürbar. In Sesimbra beendet er seinen zweiten Roman Die Palette.
Der Erfolg der Palette ermöglicht Hubert Fichte und Leonore Mau für drei Monate nach Brasilien zu reisen, ein von Touropa organisierter Trip.
Für das hanseatische Paar beginnt in Rio de Janeiro ein Abenteuer, das ihr Leben und Schaffen in eine neue Richtung lenkt. Sie werden sich sechzehn Jahre lang mit den afroamerikanischen Religionen Candomblé und Voodoo beschäftigen: Geisterbeschwörung, Zauberei, Besessenheit, Tieropfer, Blutrituale, Gesänge, magische Fetische, Exorzismus. Es ist eine Religion der Armen, missachtet von katholischer Kirche und Obrigkeit. Sie wurde von schwarzen Sklaven aus West- und Zentralafrika importiert und mit Elementen des Katholizismus, der Freimaurerei und indianischem Animismus angereichert.
Auf der zweiten Brasilienreise, in Salvador da Bahia, wo sie ein Jahr bleiben, beginnt Fichte Versuch über die Pubertät, eines der radikalsten Bekenntnisse zur Homosexualität in deutscher Sprache, er sammelt Stoff für Xango und führt ein Tagebuch, das er später zum Roman Explosion (Bd. 7) umformt. Versuch über die Pubertät wird von Xango überlagert und Xango von Explosion, wobei in Explosion wieder Ablagerungen aus Versuch über die Pubertät zu finden sind.
Es folgen Reisen nach Venezuela, Trinidad, Haiti, Grenada, Santo Domingo, Miami und New York. In Cartagena, Kolumbien stellt er Forschungsbericht (Bd. 15) fertig, ein Roman über das Scheitern der Forschungsreise nach Dangriga, Belize und beginnt Petersilie, seine zweite ethnologische Studie. Auf der dritten Brasilienreise, ins Mündungsgebiet des Amazonas, entsteht Die Geschichte der Nanã (Bd. 17) die die Lebensgeschichte seiner Mutter und seine enge Bindung zu ihr enthält. Nanã ist die Wächterin des Totenreiches.
Er versteht es, die Besonderheiten eines Ortes in einer verknappten Sprache wiederzugeben. In Xango schildert er eine Straße in Salvador da Bahia, der alten Hauptstadt Brasiliens, das Zentrum des Candomblé:
Eine abschüssige Straße.
Altes Kopfsteinpflaster, das ehemals von Sklaven zusammengeklopft wurde.
Eine Straße wie hundert andre in der Stadt, wie tausend andre in Brasilien.
Die Straße ist sumpfig durch die Rinnsale von Exkrementen, Waschwasser, Küchenwasser.
Die bisexuelle Absteige ist immer noch im selben Haus.
Das Gebäude daneben trägt die Kreideinschrift „Familia“; die Bewohner wollen nicht mit den Nutten und Strichjungen verwechselt werden.
Aus dem Haus kommt ein etwa zehnjähriger Junge und legt eine Ratte auf das Pflaster.
Die Absteige hat kein elektrisches Licht.
Fichte ist an Städten und nicht an unberührten Landschaften interessiert. Er entdeckt den brasilianischen Urwald in der Unterführung zum Central do Brasil, dem Hauptbahnhof von Rio do Janeiro.
Er will aufdecken, das Elend in den Städten der südlichen Hemisphäre, als Folge des Kolonialismus, sichtbar machen. Die lateinamerikanische Politik war von der Willkür und Brutalität der Militär-Diktaturen gekennzeichnet. Hunger, Krankheiten und Seuchen herrschten unter den Armen, Mangel an Bildung, Hygiene und medizinischer Versorgung. Das Elend bildet den sozialen Rahmen, in dem die afrikanischen Religionen überlebt haben. Sie schaffen das Elend nicht aus der Welt, aber sie machen es für die Menschen etwas erträglicher.
„Die Kolonialgeschichte Europas bleibt die Geschichte der Unempfindlichkeit“, schreibt Fichte. Dem setzt er seine Geschichte der Empfindlichkeit entgegen.
Bisexualität ist die Triebfeder von Fichtes Leben- und Reisestils. Reisen als bikulturelle, bikontinentale, bireligiöse und bisexuelle Sache, eine Vermischung von Kulturen, Religionen, Rassen und Geschlechtern.
„Nicht das Pure, das Ungebrochene, das hat mich nicht interessiert. Dieses Moment, das es – soweit ich weiß, eben nur in Südamerika gibt. Diese Mischung, dieses Springen über Kontinente und über Kontinente des Psychischen“, sagt er in einem Interview. Er weist alle kulturell zweiteiligen Gliederungen zurück, er ist weder homo noch hetero, sondern beides zugleich, sowohl als auch, ein Oszillieren zwischen zwei Richtungen, auf der Suche nach Orten des Dazwischen. Fasziniert vom Doppelgeschlechtlichen und der Verwandlung des Geschlechts wird die androgyne Idee zu seiner großen visionären Leidenschaft.
Für Fichte sind die afroamerikanischen Religionen barocke Fuge, Bricolage, Flickenmythologie, ihre Mischaltäre reine Popkultur und die Namenslisten der Götter surrealistische Wortkaskaden. Er interessiert sich vor allem für die rituelle Phantasie der Zeremonien, dem Farbenreichtum der Masken und der geschminkten Körper, dem Herrichten der Altäre, dem Rhythmus der Trommeln, der Körpergewandtheit bei Tänzen und in Trancen.
Dank der Bekanntschaft mit Pierre Verger öffnen sich für Leonore Mau und Hubert Fichte in Salvador da Bahia zahlreiche Tempel, die ihnen sonst verschlossen geblieben wären. Pierre Verger, ein Fotograf aus Frankreich, hatte sich in den 1950er Jahren in Salvador da Bahia niedergelassen, er galt neben der kubanischen Ethnologin Lydia Cabrera als einer der großen Kenner des afroamerikanischen Synkretismus. Er war ein Eingeweihter, und er lebte in einer einfachen Hütte in einem Armenviertel. Er publizierte mehrere Bücher über Candomblé. Im Roman Explosion erzählt Fichte von seiner spannungsgeladenen Beziehung zu Verger.
Irma und Jäcki suchen Kultstätten auf, interviewen und fotografieren Priesterinnen und Gläubige. Oft gibt man sich ihnen gegenüber nicht besonders offen, man erzählt ihnen einiges, verschweigt vieles, trickst sie aus oder lässt sie einfach sitzen. Manchmal werden sie zu einer kleinen Séance eingeladen, aber nie zum Ritual des Blutopfers, dem geheimnisvollen Höhepunkt der Zeremonien, bei der ein Novize, nachdem er aus einer mehrere Tage dauernden Trance zurückgeholt worden ist, im Einweihungsritual mit dem Blut frisch geschlachteter Tiere überschüttet wird.
Professora Norma, eine Priesterin, die sie durch Pierre Verger kennengelernt haben, verspricht ihnen, sie bei einem Blutritual einzuführen. Irma und Jäcki beteiligen sich an den Vorbereitungen der Zeremonie, kaufen die Ziegen und die Hühner, die dafür benötigt werden. Als sie am Tag der Zeremonie zur vereinbarten Stunde eintreffen, ist das Blutritual bereits vollzogen. Die Priesterin meint achselzuckend: „Ja. Der Gott hat es anders gewollt.“
Das Misstrauen der Gläubigen ist verständlich. Nur die strikte Geheimhaltung der afrikanischen Kulte hat ihr Überleben im katholischen Südamerika gesichert. Sie verstehen nicht, wozu sich jemand für ihre Religion interessiert, wenn er sich nicht an ihr beteiligen möchte?
Darin zeigt sich Fichtes Dilemma. Wie findet man Zugang zu einen geschlossenen Kreis, wenn man selber – im Gegensatz zu Pierre Verger – sich nicht einweihen lassen will. Der bisexuelle Forscher möchte da keine Vermischung, sondern der nüchterne distanzierte Beobachter bleiben: magische Rituale aus nächster Nähe erforschen, ohne Novize der alten Priesterinnen zu werden, keine Gehirnwäsche in Form von Trancen und blutigen Ritualen über sich ergehen lassen.
Fasziniert von der rituellen Ästhetik der religiösen Zeremonien, möchte Fichte seine Eindrücke möglichst ungefiltert wiedergeben, auf belletristisches Beiwerk verzichten, keine durchgearbeitete, von der Wirklichkeit entfremdete Prosa präsentieren, sondern dem Unmittelbaren, Unausgewogenen und Unkünstlerischen Ausdruck verleihen. Er setzt sprachliche Verknappung als Stilmittel ein, so wird paradoxerweise eine komplexere Realität sichtbarer als in ausgefeilten, langatmigen Texten.
Im Gegensatz zu den Ethnologen geht es ihm nicht darum, aus den gewonnenen Erfahrungen eine neue Theorie abzuleiten und sie ins Narrativ der akademischen Forschung einzufügen, sondern die Realität als Chronist so darstellen, wie er sie erfahren hat. Literatur soll keine Theorien liefern, sondern menschliche Erfahrungen und Verhaltensweisen transponieren. Die exakte Beschreibung des Vorgefundenen ist für ihn das eigentliche Forschungsergebnis. Er vermeidet eine begriffliche Ausdrucksweise. Sein Schreiben konzentriert sich auf das Situative, das Szenische, das er vorfindet. Im Nebeneinander von Reiseskizzen, Erzählfragmenten, stenografierten Beobachtungen, Argot, Namenslisten, Klatsch, Zeitungsnotizen und Interviews werden verschiedene Schichten von Wirklichkeit neben- und ineinander dargestellt. Die Text-Collage ist für ihn ein adäquates Mittel, um multiple und disparate Reiseeindrücke festzuhalten. Das Fremde wird dabei nicht erklärt, sondern in seiner ganzen Widersprüchlichkeit dargestellt.
Sex ist eines von Fichtes Hauptmotiven fürs Reisen. Reisen als erotische Annäherung an das Fremde. Auf nächtlichen Gängen klappert er Männerbordelle, Schwulenkinos, Bahnhofklappen und Parks ab.
„Der reisende Schwule. Exotismus“, steht im Roman Explosion. Begreift Hubert Fichte sein Schwulsein als etwas Exotisches, das es zu erforschen gilt auf Reisen?
„Die Ärsche gaukeln nur“, sagt Jäcki, wenn er Irma allein im Hotel zurücklässt und auf Pirsch geht. Aber auch rätselhaftes wie: „Die einzige Annäherung an die Liebe und die Erfüllung ist Irma. … Ohne Irma kann ich nicht leben.“ Und was tut Irma unterdessen? Sie ist die große Abwesende, wenn er seinen Trieben nachläuft.
Anfried Astel spricht bei Fichte von einer „triebbetonten Wissenschaft“, „einer körperlichen Empfindlichkeit des Forschens“. Reisen, Schreiben und Sex bilden ein elastisches Gewebe in seinem literarischen Schaffen. Die Erotik ist für Fichte eine Frage des Satzbaus, der Rhythmus der Worte ein sinnliches Spiel. Die sprachliche Raffinesse steht in einem seltsamen Widerspruch zu seinen Sexerlebnissen, bei denen alles rasch, wahllos und hardcoremässig vor sich geht. Ein kurzes Rammeln, Keuchen, Schwitzen und fertig. Fichte erkennt darin aber auch die neokolonialistische Haltung des Touristen: Wer Geld hat, bezahlt und bestimmt, was erlaubt ist.
Als Fichte den drei alten Priesterinnen des Tempels „Casa das Minas“ in São Luiz de Maranhão, bei denen er und Leonore Mau sich auf ihrer letzten Brasilienreise aufhalten, erzählt, dass sie die Absicht haben, nächstens nach Afrika zu reisen, bitten die Priesterinnen sie, in Benin nach einem vergessenen Ritus der Königin Agotime für den Gott Zomadonu zu suchen. Agotime, die Mutter des Königs von Dahomey, war ums Jahr 1816 von ihrem Sohn als Sklavin nach Brasilien verkauft worden, wo sie die Riten des Voodoo eingeführt hatte. Um sich beim König von Benin als Gesandten der Casa das Minas auszuweisen, erhält Fichte von den Priesterinnen eine Kette aus markierten Steinen und Perlen, einen Brief und eine Tonbandkassette mit heiligen Gesängen. Fichte zögert zuerst, dann erklärt er sich dafür bereit, die Mission zu übernehmen. Aus seinen Zeilen spürt man auch einen gewissen Stolz.
„Hätte Jäcki den Auftrag ablehnen sollen,
die hübsche Kette und den Brief?
Den Brief?
Welcher Ethnologe, welcher Reporter, welcher Schriftsteller, welcher europäische Intellektuelle hätte das getan.“ (Explosion)
„Es ist ein Wahnsinn, wenn man sich als Bundesdeutscher von einem Tempel am Amazonas nach Afrika schicken lässt, nach Benin, an den Königshof von Abomey, um den vergessenen Ritus der Königin Agotime und ihres Gottes Zomadonu zu suchen.“ (Psyche)
Am Hof von Abomey werden die Zeichen auf der Kette sofort erkannt. Man lädt die Priesterinnen der Casa das Minas nach Afrika ein.
Im August 1990 reisen Leonore Mau und Ronald Kay, einer der Herausgeber der Geschichte der Empfindlichkeit, nach São Luiz de Maranhão, um die Kette, die Fichte von den alten Priesterinnen erhalten hat, in der Casa der Minas abzuliefern, denn der Brauch will es, dass die geweihte Kette nach dem Tod ihres Trägers an das Haus zurückgeht. Bestürzt stellen die Priesterinnen fest, dass ein Stein fehlt. Hubert Fichte hat die Kette bis zu seinem Tod am 18.März 1986 immer getragen, Leonore Mau kann nicht sagen, wann und wo der Stein verloren ging.