
In Kyoto gibt es mindestens drei Hütten, in denen sich Matsuo Bashô, der große Meister des Haiku-Gedichtes, aufgehalten haben soll. Bei einer kann man davon ausgehen, dass es so war, die zwei anderen sind lange nach seinem Tod gebaut worden. Als Bashô-an – Erinnerungsstätten, Eremitenklausen. Diese Orte strahlen die Stille einer verlorenen Zeit aus und verkörpern die bezaubernde und eigenartige Schönheit des alten Japans.
Es gibt zahlreiche solcher Stätten in Japan. Nicht nur in Kyoto. In alter Zeit wurde Bashô wie ein Gott verehrt. „Wir Japaner tragen Bashô in unserem Herzen“, sagte in Yamadera eine Frau zu mir.
Im Bus fuhren wir zu einem Tempel, der am Rande von Kyoto liegt, über einem Quartier mit dunklen Holzhäusern. Ein kleiner, verborgener Tempel. Wenig Besucher. In der Regel kommen nur Japaner hierher. Zu Bashôs Zeiten muss es ein stiller abgelegener Ort gewesen sein, fern der Stadt. Hinter dem Tempel führte ein Steinpfad zur Bashô-an hinauf. Oberhalb der Hütte liegt zwischen hohen Zedern das Grab von Buson, einem anderen Großen des Haikus. Er hatte die Hütte bauen lassen. Als Bewunderung für Bashô. Rund um das Grab stehen aufgerichtete Steine mit eingemeißelten Zeichen. Ich konnte gerade erkennen, dass es sich um Haikus handelt, ansonsten waren es für mich nur geheimnisvolle, magische Zeichen aus einer fremden Welt.
Ein älterer Japaner tauchte auf, Wollmütze auf dem Kopf, runde Brille, einfach gekleidet. Ein Nachfahre Bashôs? Er grüßte knapp und ging bald wieder. Störte der Gaijo (der Fremde) hier?

Die Bashô-an ist eine niedrige Holzhütte mit einem dicken Strohdach. Die Schiebtüren waren offen. Zwei Räume. Der Wohn- und Schlafraum hat die Größe von sechs Tatamimatten. Neben dem Eingang das Feuerloch. Wurmstichige Pfosten tragen das Strohdach, das über die Veranda hinausragt. Ich setzte mich auf die Veranda und betrachtete den Schatten des Ahorns auf dem Moosboden; er sah wie ein Scherenschnitt aus. Farn leuchtete im Sonnenlicht. Neben der Hütte alte, krumme Bäume. Eine Steinlaterne.
Hier soll sich Bashô für eine Weile zurückgezogen haben. Wahrscheinlich nach dem Tod Yoshidatas, seinem Freund und Dienstherren. Bashô mit seinem tiefen Gefühl für die Natur und die Einsamkeit. Er war kein ungeselliger Mensch, im Gegenteil, er liebte die fröhlichen Renga-Séancen, bei denen man gemeinsam Kettengedichte verfasste, aber manchmal hatte er das Bedürfnis nach Einsamkeit. Eine Zeitlang dachte er daran, Mönch zu werden. Doch letztlich ist er nur dem Pfad der Dichtung gefolgt; ausgesetzt dem „ziellosen Treiben von Wind und Wolken“.
Ich hatte das Gefühl, er säße neben mir auf der Veranda, der alte Wanderer und Dichter. Ich bewundere seinen Mut. Er ist weit gegangen in seinen Strohsandalen und dem Strohhut auf dem Kopf. Leben heißt wandern. Keiner wusste das so gut wie er. Er hat sich ein paar elementare Wahrheiten erwandert. Mehr braucht es nicht. Aber manchmal muss man weit gehen, um sie zu erkennen.
Matsuo Bashô wurde 1644 in der Nähe von Ueno geboren. Der Vater war Lehrer der Kalligraphie, die Mutter stammte aus einer niedrigen Samuraifamilie. Der Vater starb, als Bashô dreizehn Jahre alt war. Man gab ihn in die Dienste des Lokalfürsten Todo Takatora, damit er ein Samurai werde. Er schloss Freundschaft mit dem jungen Prinzen Yoshidata. Statt für den Schwertkampf begeisterten sich die zwei Jungen für die haikai-Dichtung. Sie nahmen Unterricht bei Kitamura Kiga, einem Meister der Teimon-Schule. 1669 starb Yoshidata. Bashô ging nach Kyoto, um sich erneut von Kiga unterrichten zu lassen. Drei Jahre später veröffentlichte er sein erstes Buch: Kai-ooi (Muschelschalen). Im gleichen Jahr ging er nach Edo (dem alten Tokyo), um sich dort als Lehrer der Teimon-Dichtung niederzulassen. In Kyoto kursierte das Gerücht, er habe ein Verhältnis mit der Witwe des Prinzen.
In Edo war er bald ständiger Gast in den Häusern der reichen Gesellschaft. Man schätzte seine breiten Kenntnisse der japanischen und chinesischen Poesie, seine Höflichkeit. Sein Leben verdiente er mit Poesie-Séancen, die er in diesen Häusern abhielt. Man kann sich die galanten Abende gut vorstellen, die kichernden Mädchen, die ernsten Gesichter der jungen Männer, der Glanz der teuren Kimonos, die Improvisationen über „Kirschblüten im Kaiserpark“, „knorrige Kiefern im Herbst“ oder „kalte Winterabende in der Stadt“, alles sehr witzig, hintersinnig, voller Anspielungen auf die Poesie vergangener Zeiten. Bashô gab Anregungen, schlug Verbesserungen vor und machte geistreiche Bemerkungen. Er war ein Experte darin. Als Ausgleich zum geselligen und oberflächlichen Leben unterwarf er sich bei Buccho, einem Zen-Meister, der harten Disziplin des Zen-Buddhismus.
Nach acht Jahren entschied er sich, die Stadt zu verlassen. Er suchte einen stillen Ort. In Fukagawa, das damals außerhalb von Edo lag, heute aber ein Viertel von Tokyo ist, zog er in eine bescheidene Holzhütte am Ufer des Sumida-Flusses, die ihm Sampu, ein reicher Holzhändler, zur Verfügung gestellt hatte, als er den Wunsch äußerste, sich eine Zeitlang aus der Gesellschaft zurückzuziehen. Vielleicht hatte das Zen seinen Geist verändert. Vielleicht hatte er von den oberflächlichen Poesieanlässen einfach genug. Vielleicht wollte er sich einem raueren Wind aussetzen.
Die einsame Uferlandschaft kam seinem Bedürfnis nach Stille und Weite entgegen. Manchmal kamen seine Schüler zu Besuch. Einer von ihnen pflanzte neben der Hütte eine Bananenstaude an. Bashô mochte die völlige Nutzlosigkeit der Pflanze (in Japan trägt sie keine Früchte), die vom Wind zerzausten Fächer. Sein Leben hatte sich verändert. Warum nicht auch den Namen ändern, um diesen neuen Lebensumständen Ausdruck zu verleihen. Fortan nennt er sich nach dieser Staude: Bananenstaude heißt auf Japanisch nämlich „Bashô“. Er hatte viele Namen gehabt, bevor er jenen fand, unter dem er in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Als Kind hieß er Kinsaku, als Erwachsener Chuemon, Jinshichirô, Tôshichirô, seine haikai-Gedichte hatte er unter dem Namen Tôsei (Marillenbaumgrün) veröffentlicht. Im Wort „Bashô“ sah er das Symbol einer Poesie, die von allem Bedingten befreit ist und nur aus sich selber strahlt.
Mit vierzig Jahren entdeckte er eine neue Leidenschaft: Das Wandern. Was mochte diesen hoch gebildeten Literaten veranlasst haben, in einem Alter, in dem andere definitiv sesshaft werden, sein Leben in den vornehmen Kreisen Edos aufzugeben und die Existenz eines „sorglosen Mannes von den Hügeln, der lebt wie Wind und Wolken“ zu wählen.

„Die heißen Sommertage in Kisagata auf meiner Reise durchs Hinterland haben mein Gesicht verbrannt“, schreibt er in seinen Genjuan-Aufzeichnungen, „an der rauen Küste des Nordmeeres mit ihren unwegsamen Dünen lief ich mir die Füße wund.“
Im Frühling 1689 brach Bashô auf. Die Wanderung in den tiefen Norden dauerte fünf Monate. Sora, einer seiner Schüler, als Begleiter. Die entlegenen nördlichen Provinzen Japans galten in den urbanen Zentren Edo und Kyoto als hinterwäldlerisch und rückständig, Hokkaido mit seinen bärtigen Ainus gar als barbarisch. Die Wege waren unsicher, oft in schlechtem Zustand und voller Gefahren. Sie hatten mit schwierigen Gebirgspässen, Gewittern, Nachtlagern voller Flöhe und Wanzen und körperlichen Leiden zu kämpfen, aber dann gab es auch wieder Einladungen von Freunden, kleine Feste, Kettengedichte, die man bei Sake gemeinsam verfasste.
Bashô beklagte sich nie über die widrigen Umstände, die ihm unterwegs widerfuhren. Seine Vorstellung vom Wandern ist eine am Zen geschulte Lebenstechnik. Eine geistige Übung, der Meditation ähnlich, die auf Anspruchslosigkeit und Gelassenheit abzielt. Wandern hieß, sich den Dingen zu öffnen, um sie direkt und unverstellt wahrzunehmen.
In Kisagata wurde er krank und musste umkehren. Manchmal gibt der Körper Befehle aus, mit denen man nicht gerechnet hat, die aber unser ganzes weiteres Leben bestimmen.
Von dieser Wanderung brachte Bashô Oku no Hosomichi (dt. Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland) zurück. Sein berühmtestes Buch, eines der großen Bücher der Weltliteratur, eine Mischung aus Reisenotizen und Haiku-Gedichten. Kenneth White sagt, dass Bashô auf der Suche nach einer neuen Art von Buch war, „ein Buch des Weges und des Windes“, mehr als ein einfacher Reisebericht und auch mehr als eine Sammlung von Haikus, „irgendetwas grundlegend Anderes“.

Auf unseren Streifzügen durch Japan haben wir immer wieder Bashôs Spuren gekreuzt. Am Koya-San. In Sendai. An der Bucht von Matsushima. In Kanazawa. Als wir die steilen Treppen am Tempelberg von Yamadera hochstiegen, fragte ich mich, wie der Weg zu Bashôs Zeiten ausgesehen haben mag? Bestimmt gab es damals noch keine betonierten Treppen. („Wir umstreiften die Klippen, krochen unter manch einem Felsspalt hindurch“, schreibt Bashô in seinem Reisebericht.)
Kleine Schreine und Tempel kleben auf vorspringenden Felsennasen, alte verwitterte Gebäude. O-jizo-Figuren, Steinlaternen und aufrechtstehende Steine entlang dem Weg. Wie hoch mochten damals die nun wuchtigen Zedern gewesen sein?
Hier schrieb Bashô eines seiner berühmtesten Haikus:
Stille …
Tief bohrt sich in den Fels
das Sirren der Zikaden
Der Berg ist aus Tuffstein. Ich frage mich, ob all die Höhlen und Löcher darin die Arbeit der Zikaden durch all die Jahrhunderte gewesen war? Denn sie sind immer noch da, die schrillen Zikaden.

Im Bashô-Memorial-Museum auf der anderen Seite des Tempelberges schaute ich mir ein paar Filme an, die auf dem Weg von Oku no Hosomichi gedreht worden sind. Männer in Strohsandalen und mit pilzförmigen Hüten auf dem Kopf wandern durch entlegene Gegenden des nördlichen Japans. Die Filme waren auf Japanisch, ich verstand kein Wort, dafür horchte ich auf den Klang des Gesprochenen. Ich war sehr berührt von der Weichheit der fremdartigen Melodie. Auch ohne zu wissen, dass es sich um Filme über einen Dichter handelte, hätte man es am Klang der Sprache herausgehört. Doch das Getragene, Melodiöse befremdet mich beim Haiku. Das Haiku ist ein Geistesblitz einer unmittelbar wahrgenommenen Wirklichkeit, das einem bestimmten Silbenschema folgt. Auch das Begreifen eines Haikus geschieht unvermittelt. Wie ein Faustschlag. Keine Interpretationen davon, was der Dichter wohl gesagt haben mag, auch keine Auslegung der eigenen Empfindungen, die die Lektüre eines Haikus provoziert hat. All das greift daneben. Ein Haiku ist ein Sprung in die Leere.
Im Museum kam ich mit einer Japanerin ins Gespräch, die ein bisschen Englisch konnte. Sie wollte wissen, ob ich Bashô wirklich verstünde. Es ist seltsam, aber ich glaube tatsächlich, ihn zu verstehen. Natürlich entgeht einem vieles, wenn man kein Japanisch kann. Es gibt bei Bashô zahlreiche Anspielungen auf die chinesische und die japanische Dichtung oder die Geschichte Japans, die einem ebenfalls entgehen, wenn man davon keine richtigen Kenntnisse hat. Doch ein Haiku kann man intuitiv und spontan begreifen. Darum geht es schließlich. Und um nichts anderes.
Besser wäre gewesen, ich hätte nachgefragt, weshalb sie die Frage stellte. Ich kann mir gut vorstellen, dass irgendwelche Professoren von den Universitäten den Japanern eintrichtern, dass Bashô ohne profunde Kenntnisse schlicht nicht zu verstehen sei. Kenntnisse, die selbstverständlich nur sie haben. Die Japaner nehmen ihnen diesen Käse ab. Natürlich gibt es manches, was sie wissen, was der durchschnittlich gebildete Leser nicht weiß. Aber daraus irgendwelche Vorrechte abzuleiten, ist absurd. Es kann interessant sein, das zu erfahren, aber es ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist die spontane Aufnahme eines Gedichtes, der Rest ist sekundär, gestapeltes Wissen.
Bashô selber hat keine Theorien zur Dichtung verfasst. Das wenige, was man darüber weiß, hat er in Gesprächen mündlich geäußert und andere haben es aufgeschrieben. Das ist für mich ein entscheidender Hinweis, dass er sich wünschte, dass die Leser seine Dichtung primär einmal spontan und intuitiv erfassen, ohne allzu viel theoretischen Ballast.

Die gleiche Frage hatten mir übrigens zwei Japanerinnen (Mutter und Tochter) ein Jahr zuvor im Café Delirium in Tokyo gestellt. Sie saßen am Tisch nebenan. Sie waren neugierig und wollten wissen, woher wir kämen. So sind wir mit ihnen ins Gespräch gekommen.
Wir erzählten ihnen, dass wir am Vormittag in Fukagawa auf der anderen Seite des Sumida-Flusses gewesen waren. Ein kleiner Shinto-Schrein zu Ehren der Füchse steht jetzt ungefähr da, wo einst Bashôs Hütte war. Im kleinen Hof ein paar aufgerichtete Steine mit eingravierten Zeichen darauf. Ich hatte erwartet, dass der Schrein direkt am Sumida stünde, an einer langen, leeren Uferpromenade, für sich allein, nicht mitten in einem Quartier, im Hintergrund bestenfalls ein paar Lagerschuppen. Das Wohnquartier ist durch eine hohe Mauer gegen den Fluss abgeriegelt.
Auf der Mauer gibt es eine Statue von Bashô. Er sitzt auf einem polierten Granitwürfel, den Blick flussaufwärts nach Norden gerichtet. Daneben ein kleiner Teich mit Goldfischen drin. An der Wand hinter dem Teich ein Gemälde in chinesischem Stil, das Bashô auf der Veranda seiner Hütte zeigt. Links und rechts der Hütte die Bananenstauden. Zu meinem Erstaunen gab es damals schon eine Brücke über den Fluss.
Ganz in der Nähe des Schreins steht jetzt ein Bashô-Museum mit einem kleinen Garten, Steinpfade zwischen üppigem Grün, Bäche, die einen Hang herunter rieseln, über dem Garten die Hütte in Miniaturausgabe. Mit dem weitausladenden Strohdach sieht sie wie ein Pilz aus. Woher kommt dieses Bedürfnis, Dinge, die längstens verschwunden sind, auf naturalistische Art nachzustellen?

An einem windigen Herbsttag fuhren wir nach Arashiyama im Südwesten von Kyoto, zur Hütte des Dichters Mukai Kyorai, die Rakushisha heißt. Rakushisha bedeutet ‚fallende Kakifrüchte‘. Kyorai hat die Hütte so getauft, weil in der ersten Nacht, die er darin verbrachte, ein heftiger Sturm alle Kakifrüchte zu Boden fegte.
Drei Mal hat Bashô Kyorai in Rakushisha besucht, das letzte Mal vier Monate vor seinem Tod. „Es ist ein Ort, wo das Herz klar werden kann“, schrieb Bashô. Zugleich schollt er Kyorai als unordentlichen Mann, denn das Dach der Hütte war undicht, Schiebetüren und Tatamis rochen nach Schimmel.
Wir lernten da ein sympathisches Paar aus Kobe kennen. Der Mann war gerade dabei, ein Haiku zu schreiben. Er warf den Zettel mit dem Haiku in eine Art Briefkasten, der aus einem Stück Bambus gefertigt war und an der Wand der Hütte hing.

Die Hütte steht in einem kleinen Garten. Moosboden. Blumen. Büsche. Hohes Schilf mit wedelförmigen Rispen. Alte verwitterte Steine wie Stelen aufgerichtet. Schlanke Zedern im Hintergrund. Das sanfte Geräusch des Brunnens. Das des Windes. Am Kakibaum hängen reife Früchte. Saft tropft auf meine Hose, als ich mich unter den Baum setze. Das Strohdach der Hütte sieht wie eine dicke Wintermütze aus. Neben der Eingangstür hängt ein verwitterter Regenhut aus Reisstroh mit langem Nackenschutz aus dürrem Gras. Auf der Veranda Strohteller als Sitzgelegenheit. Die Schiebetüren der Hütte sind beiseite gezogen. Im Innern ein 5-Tatamimatten großer Raum. Dahinter ein zweiter Raum. Tuschzeichnungen an der Rückwand, eine Maske mit rotem Haar und roten Lippen. Auf der Kommode zwei grobe, bepinselte Teller. Auf dem niedrigen Tischchen Laub und ein Zikaden-Käfig. In der Nische des Hausschreins linkerhand eine Buddha-Statue, eine Vase, in der grüne Zweige stecken. Die Feuerstelle in der Mitte des Raumes. Alles sehr eng, aufs einfachste reduziert.
Im Garten hinter der Hütte springt ein grasgrüner Frosch auf den Fuß von A. und bleibt da eine Weile still sitzen. Mir fällt das bekanntestes Haiku von Bashô ein:
Der alte Teich
Ein Frosch springt hinein
Oh! Das Geräusch des Wassers
Dann dichte ich selber ein Haiku und werfe es in den Briefkasten aus Bambus, der an der Wand der Hütte hängt:
Die alte Hütte
Ein Frosch hüpft A. auf den Fuß
Ihr stummer Schrei
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